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Start Heimatgeschichte Ortsansichten Kirchstraße-Sonntagsstraße

Die Kirchstraße und Sonntagsstraße

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ldorfwestlich

Das oben dargestellte Foto wurde vom Kirchturm aus in westlicher Richtung vor 1934 aufgenommen. Man sieht Teile der heutigen Kirchstraße und die Abzweigung zur Sonntagsstraße. Am Horizont liegt als flache Erhebung des Vennsattels Hoscheid. In der Mitte oberhalb der Häuser sieht man die Vennbahn. Oben rechts das einzeln stehende Haus gehörte der Familie Johann Mohr.

ldorfwestlich1999

Die Abbildung (Foto: Dr.B.Läufer) zeigt den gleichen Bildausschnitt aus dem Jahre 1999. Die alten Bauernhäuser sind weitgehend verschwunden oder zu Mietobjekten umgebaut. Im Vergleich zum alten Foto ist dieser Dorfbereich grüner geworden, was vermutlich am Verschwinden der Landwirtschaft in diesem Ortsteil liegt, zu der auch die Pflege/Nutzung der Hecken gehörte. Auch haben heute fast alle Häuser  eine Zentralheizung, in der kein Holz verfeuert wird.

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Dieses alte Fachwerkhaus hatte ein Hinter- und ein Vorderhaus. Es handelt sich um ein sehr altes Haus, das nach J.Kreitz wahrscheinlich um 1700 erbaut worden war. Zu Beginn der preußischen Zeit gehörte das Haus der Familie Matthias Peter Johnen (Mejsenpetisch). Seine Witwe vererbte es 1844 an ihre Tochter Anna Katharina, die in zweiter Ehe mit Gerard Titz verheiratet war. Eine Tochter aus dieser Ehe heiratete einen Heinrich Josef Kreitz mit dem Dorfnamen Mänesse. Deren Tochter heiratete Johann Heinrich Wilden, auf den der Dorfnamen Mänesse überging. Das Haus wurde 1934 abgebrochen. Nach Aussage seines letzten Bewohners, Hermann Wilden, hatte das Haus den Namen " Ar Pareesch", d.h. an der Barriere. Im Giebel hatte es ein Fenster, durch welches Straßenzoll erhoben worden sein soll. Auch soll eine Straßenbarriere vorhanden gewesen sein.

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Das Haus Siebertz dürfte in der zweiten Hälfte des !8. Jh. entstanden sein. 1867 gehörte das Haus Johann Nikolaus Krott und seiner Schwester Anna Josepha. Nach deren Tod war Nikolaus der alleinige Besitzer. 1898 erwarb Engelbert Siebertz, der mit Maria Mathar aus Mathars Mühle verheiratet war, das Haus. Er stockte es auf und ersetzte das Stroh- durch ein Ziegeldach. Engelbert Siebertz war Schreiner, Ackerer und Küster. Nach seinem Tod erbten seine Söhne Engelbert und Joseph das Haus.
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Das sogenannte Gemeindehaus entstand 1924 an der Stelle, wo vormals das Spritzenhaus /Feuerwehrhaus der Gemeinde stand.Im Haus befanden sich zwei Sozialwohnungen. Das Haus hatte einen Anbau, das sogenannte Kittschen, der als Unterkunft für "fahrendes Volk", gelegentlich auch als Ausnüchterungszelle diente.

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Das Bild zeigt die Familie Josef Huppertz und Gertrud Johnen mit Töchtern und Enkelsohn am Ende der 20iger Jahre.
Zu Beginn der preußischen Zeit (ca.1820) gehörte das Haus Sonntagsstraße1 einem Gerhard Paustenbach, der aus Rollesbroich stammte. Er vererbte das Haus seinem Sohn Christian, der in zweiter Ehe mit Anna Braun verheiratet war. Diese vererbten es ihrem Sohn Nikolaus und ihrer Tochter Catharina, die mit Johann Heinrich Krüll aus Floren verheiratet war. Krüll baute in der Sonntagsstr.1 ein Backhaus und betrieb dort eine Bäckerei. In dieser Bäckerei hat Carl Giesen noch gearbeitet, bevor er das neue Haus gegenüber an der Kirchstraße baute. Carl Giesen war ein Sohn des Medizinalchirurgen Johann Baptist Giesen, der zuletzt in Simmerath praktizierte. 1899 kaufte das Ehepaar Joseph Huppertz und Gertrud Johnen das Haus. Sie erneuerten den Wohnteil und 1923 auch den Wirtschaftsteil. In den fünfziger Jahren erbte ihre Tochter Martha Huppertz oo Robert Mertens das Haus.

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Das Eingangsbild zeigt ein Winkelhaus, bei dem dem eigentlichen Wohnteil zur Straße hin ein Torfschuppen vorgebaut war, eine bei hiesigen alten Häusern nicht seltene Anordnung, wurde doch Torf in nicht unerheblichen Mengen zu Heizen benötigt.Dieser Torfschuppen wurde später zu einer Wohnung umgebaut.
Das Haus gehörte 1820 einem Gerard Simons und seiner Ehefrau Elisabeth Lutterbach. Es wurde an Peter Wilhelm Falter und seine Ehefrau Agnes Simons vererbt. Da diese Ehe kinderlos blieb, gelangte der Besitz an Joachim Jansen, der mit Gertrud Falter, einer Tochter von Peter Wilhelms Bruder verheiratet war. Joachim Jansen und Gertrud Falter hatten eine einzige Tochter, Anna Franziska, mit dem Dorfnamen Faltisch Antche. Anna Franziska blieb ledig und vermachte das Haus Maria Stollenwerk, einer Mänesse, die mit August Haas verheiratet war. August Haas baute auf dem Grundstück ein neues Wohnhaus. Das alte Haus wurde zu einem Geschäftshaus und zu einer Autowerkstatt umgebaut

 

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1820 gehörte dieses Haus Arnold Lutterbach und seiner Ehefrau Catharina Wilden. 1833 gelangte es durch Teilung an Mathias Peter Lutterbach, der in 1.Ehe mit Anna Helena Peters und in zweiter Ehe mit Anna Maria Besch verheiratet war. 1854 verkaufte die Familie ihre ganze Habe und wanderte mit drei Kindern nach Amerika aus. Das Haus mit dem zugehörigen Grund kaufte Hubert Siebertz, der mit Anna Huppertz verheiratet war. 1902 erbten deren Töchter Gertrud und Maria das Haus und betrieben dort einen Konsumladen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg übernahm ihr Neffe Baptist Siebertz das Haus und baute an seiner Stelle ein neues Einfamilienhaus.

 

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Das Eingangsbild zeigt das imposante Gebäude, das Michael Wilden 1910 auf der Stelle erbaut hat, wo vormals die erste Schule von Lammersdorf stand. Das Gebäude wurde in den fünfziger Jahren an Willi Bongard verkauft, der Schuster, Küster und Organist war. !976 wurde das Haus im Zusammenhang mit einer Straßenkorrektur abgerissen.
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Das Haus gehörte 1826 Mathias Kopp und seiner Ehefrau Petronella Breuer.1846 bekam es die ledige Tochter Anna Maria im Rahmen der Erbteilung, die es 1846 an ihren Schwager Mathias Hubert Mathar verkaufte. Mathias Hubert stammte aus der Sippe der Kaispesch; er war mit Anna Gertrud Kopp verheiratet. 1881 übernahmen die Kinder des Ehepaares als Erbengemeinschaft das Anwesen. Das Haus bekam schließlich Mathias Peter Mathar (Pettisch), der mit Anna Gertrud Strauch, einer Börbescheele, verheiratet war. Auf dem geteilten Grundstück baute sein Schwager Karl Giesen eine Bäckerei. Nach dem Tode von Mathias Peter und seiner Ehefrau Anna Gertrud gehörte der Besitz der Erbengemeinschaft Elisabeth Mathar und Maria Mathar, die mit Karl Mertens verheiratet war.Heute sind die ehemaligen landwirtschaftlichen Räume verschwunden und durch Wohnungen und Geschäftsräume ersetzt.
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Dieses Haus wurde Anfang der achtziger Jahre des 19.Jh. von Karl Giesen und seiner Ehefrau Anna Maria Mathar erbaut. Karl, der Sohn des Medizialchirurgen Johann Baptist Giesen aus Simmerath, hatte gegenüber bei Johann Heinrich Krüll in der Sonntagsstr.1 das Bäckerhandwerk gelernt. Nach seinem Tod erbten es seine Kinder.
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Das Haus gehörte 1826 einem Mathias Röntgen und seiner Ehefrau Maria Herbrand aus Amel. Der Dorfname der Röntgens war Jerretshännes. Mitglieder dieser Sippe bewohnten in diesem Teil des Dorfes auch zwei weitere Häuser in der benachbarten Sonntagsstraße, so daß der Bereich hinter dem Haus von Michael Wilden den Flurnamen "Jerretshennes Hoff" trug. 1885 erhielt ihr Sohn Johann Hubert, der in Rollesbroich verheiratet war, das Haus und 1896 ging es an seine Tochter Anna Maria, die mit Mathias Koll aus Rollesbroich verheiratet war.1922 erbte es deren Sohn Anton und später seine Witwe Emma Koll. Seit den siebziger Jahren hatte das Haus verschiedene Besitzer.
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Das Haus gehörte 1826 Nikolaus Völl und seiner Ehefrau Anna Maria Jung. Durch Erbschaft wurde es in der Familie Völl->Jung->Beuel weitergeben. Im Jahre 1892 wurde es an Hubert Wilden (Wickesse), der mit Anna Maria Strauch verheiratet war, verkauft. 1924 erbte es deren Tochter Maria, die mit Peter Koll aus dem Nachbarhaus verheiratet war. Deren Kinder verkauften das Haus an eine Aachener Familie.
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Ein im städtischen Stil am Ende der zwanziger Jahren erbautes Wohnhaus ohne Bezug zur tradionellen Bauweise.
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1826 gehörte das Anwesen Johann Besch/Beisch und seiner Frau Anna Maria Kopp.1839 wurde es an den Schwiegersohn Antonius Stoltz aus Vossenack überschrieben, der mit Gertrud Besch verheiratet war. Stoltz verkaufte das Haus 1846 an Mathias Heinrich Röntgen oo Anna Gertrud Genter. 1892 erbten es die ledigen Brüder Mathias Heinrich und Johann Hubert, die ihre Landwirtschaft zusammen mit einer Magd aus Kallbrück betrieben, im Dorf bekannt unter dem Namen Jerretshennes Jri-et, von der das Gerücht umgeht, sie hätte gewaltig viel vertragen können. Die Brüder, in Frauenangelegenheiten völlig unerfahren, seien in Krisensituationen zu ihrer Nachbarin gelaufen, mit der Bitte: "Drück, komm sier, dat Jri-ed hemmelt." Meist sei sie dann aber mit einem starken Kaffee wieder in irdische Bahnen gekommen. 1936 wurde das Haus an Georg Genter verkauft, der es abriß und ein neues Haus baute, in dem er einen Kohlenhandel betrieb.
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Dieses Haus wurde 1911 von Albert Braun und seiner Ehefrau Gertrud Cönzer gebaut. Die Familie war vormals im Besitz des Gebäudes an der Ecke der heutigen Sonntagsstraße / Kirchstraße, welches früher die erste Lammersdorfer Schule war. Nachdem dieses Gebäude 1909 abgebrannt war, verkaufte Albert Braun den Baugrund an Michael Wilden und baute in der Sonntagsstraße neu. Nach dem Tode von Gertrud Braun erbte ihre Tochter Josefine das Haus.
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1826 stand an dieser Stelle ein Doppelhaus, das Wilhelm Falter und seiner Ehefrau Gertrud Wilden gehörte. 1850 ging das Haus an Peter Josef Falter , der mit Anna Gertrud Huppertz verheiratet war. Peter Josef Falter verkaufte das Haus 1854 an Jean Josef Röntgen und seine Ehefrau Anna Catharina Peters. Die Wwe. Anna Catharina Röntgen verkaufte es 1882 an Johann Hubert Röntgen, einen Bruder des Jean Josef, der mit Catharina Voßen aus Rollesbroich verheiratet war. Von diesen erbte ihre Tochter Maria, verheiratet mit Mathias Koll aus Rollesbroich, das Haus. 1914 brannte das alte Doppelhaus ab. An der Stelle baute Mathias Koll 1919 das im Bild dargestellte Haus. 1921 wurde das Haus an den Sohn Johann Josef, der mit Philomena Frings verheiratet war, überschrieben. Dann erbte deren Tochter Emilie das Anwesen.
 

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