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Der Ursprung des Namens Kall

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Der Kallbach kommt von Konzen, tritt unterhalb von Lammersdorf in das Kalltal ein, um schließlich nach ca. 30 km bei Zerkall in die Rur zu münden.

Zum Ursprung des Namens "Kall" schreibt Günter Breuer, dass Bäche mit dem Namen Kall nicht selten sind. In unserer Region kommt ein weiterer Kallbach bei Kall (Kr. Euskirchen) vor. Auch in Westfalen, Lippe - Detmold und bei Iserlohn gibt es Kallbäche.
Breuer sieht in den französischen Gewässernamen "Chailes" (Dep.Sarthe) und Chalonnes (Dep. Maine-et-Loire) die gleiche Wortwurzel, die in dem indoeuropäischen *kal- "hart","steinig" liegen soll. Auch im französichen  Wort "caillou" = "Stein" und - daraus entstanden - im rheinischen Wort "Kai" mit derselben Bedeutung, stecke diese Wurzel.
Dass man Bäche nach ihrem Untergrund benannt hat, ist nicht selten. Man denke nur an die vielen Steinbäche.

Aus Günter Breuer; Die Ortsnamen des Kreises Düren - Ein Beitrag zur Namens und Siedlungsgeschichte; S.132

 

Umbrüche

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Umbrüche in der Geschichte unserer Region

Kürzlich gab der Kreis Aachen ein neues Buch heraus. Sein Titel lautet: „Umbrüche. Die Region Aachen 1800 – 2009. Vom Roer-Departement zur Städteregion“; der Autor ist Dr. Matthias Pape vom Historischen Institut der RWTH. Auf rund 350 Seiten mit über 120 Abbildungen und Karten wird er dem Thema in eindrucksvoller Weise gerecht.

In akribischer Vollkommenheit beschreibt Pape die zahlreichen Umbrüche, die in den letzten 200 Jahren gemeistert wurden, z.B. jene Umbrüche politischer Art wie den Übergang von der Fürstenzeit zur französischen Fremdherrschaft, von dieser zur preußischen Staatsmacht, vom Kaiserreich in die Weimarer Republik, von letzterer in die nationalsozialistische Diktatur und schließlich vom „Dritten Reich“ zur Bundesrepublik.

Um einen weiteren Komplex von Beispielen zu nennen:  Auch die Umbrüche nach 1945 finden Berücksichtigung. Der Autor beleuchtet die Auswirkungen der Kriegszerstörungen, die Aufnahme der Flüchtlingsströme, die Probleme des Wiederaufbaus, des Strukturwandels in der Industrie sowie der Integration von Ausländern, die Gestaltung der Beziehungen zu den westlichen Nachbarn und die Zusammenarbeit mit ihnen. Erwähnt seien auch die Darlegungen des Buches zum Wandel der Gebiets- und Verwaltungsstruktur von 1972.

 

Materialien des Archivs und der Biobliothek des Heimatvereins Lammersdorf

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Im Archiv des Heimatvereins befinden sich z.Z. zu folgenden Themen jeweils zahlreiche Titel:

1. Inhaltsangaben zu verschiedenen Aspekten der Ortsgeschichte Lammersdorfs aus Artikeln in 88 heimatgeschichtlichen Zeitschriften seit 1925,
2. Darstellungen
- zum Wachstum und zur Struktur der Lammersdorfer Bevölkerung vom 18. - 20. Jahrhundert,
- zu den Ergebnissen der politischen Wahlen im Kreis Aachen, in der Gemeinde Simmerath und in den Wahlbezirken Lammersdorfs von 1972 - 2000,
- zu den Leistungen und Problemen der Perlenbach-Talsperre sowie
- zu extremen und seltenen Naturerscheinungen im Monschauer Land vom 14. - 20. Jahrhundert;
3. eine Personalchronik der politischen Mandatsträger, Lehrkräfte und ausgezeichneten Bürger Lammersdorfs vom 18. - 20. Jahrhundert,
4. Beschreibungen folgender Bücher:
- Dr. Bernd Läufer: Von der Brandhupe zum Martinshorn. Die Geschichte einer Freiwilligen Feuerwehr, Aachen 1988,
- Dr. Herbert Arens / Josef Kreitz: Katholische Pfarrgemeinde Lammersdorf einst und jetzt, Roetgen 1981,
5. eine per Hand ausgeführte, 94 cm lange und 30 cm breite Zeitleiste, mittels derer die Entwicklung der Einwohnerzahlen, die Veränderungen in der staatlichen Verwaltung sowie die Entstehung wichtiger Bauten und Einrichtungen unseres Ortes in den einzelnen Zeitabschnitten vom 16. - 20. Jahrhundert dargestellt werden,
6. eine ausführliche textliche Chronologie zur Ortsgeschichte Lammersdorfs von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, die z.Z. als gebundenes Material mit Register und Abbildungen vom Verein herausgegeben wird.

Darüber hinaus befinden sich im Archiv rund 600 zum Teil mehrseitige Schriftstücke zu den verschiedensten Themen. Sie sind in den Inhaltsverzeichnissen der Archivordner erfasst. Zudem gibt ein Stichwortregister Auskunft über die Bestände.

 


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