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Die Pastoren der vergangenen 100 Jahre

Dem Pastor obliegt es, außer seiner vielfältigen seelsorgerischen Tätigkeit als Vorsitzender des Kirchenvorstandes die ordnungsgemäße Verwaltung des Kirchenvermögens sowie dessen Entwicklung und Verwendung zum Wohle der Pfarrgemeinde zu gewährleisten.
Unsere Pastoren der vergangenen 100 Jahre sind dieser großen Verantwortung vollauf gerecht geworden.
Als einfühlsame Seelsorger waren sie darüber hinaus stets darauf bedacht, die Besitztümer der Kirche sorgsam zu wahren und für ihre Pfarrkinder sowie für die ganze Gemeinschaft des Ortes nutzbar zu machen.
Wir wollen ihrer in Ehren gedenken, in dem wir nachfolgend ihr Leben und Wirken würdigen.

(Die Zeit des Wirkens in Lammersdorf steht jeweils rechts vom Namen.)

Leonhard Hubert Jülich (1.9.1886 – 3.6.1910 / 24 Jahre)

juelichdechant 

L.H. Jülich wurde am 19.10.1838 geboren, Am 1.9.1886 kam er als Pfarrverwalter nach Lammersdorf; zwei Jahre später ernannte ihn der Kölner Erzbischof zum hiesigen Pfarrer. Bedeutende Schwerpunkte waren neben seiner seelsorgerischen Arbeit der Abbruch der alten und der Bau der neuen Kirche, beginnend 1901. Pfarrer Jülich erwies sich als ein großer Wohltäter für die Kirche und das kirchliche Leben.
Seine Notizen vermitteln wertvolle Kenntnisse vom Kirchenneubau. Er stellte seine Bauherrenschaft ständig untadelig unter Beweis.
Pastor Jülich war streng in der Durchsetzung seiner Wertvorstellungen. Rügen von Verstößen von der Kanzel herunter – wenn es sein musste – mit Namensnennung scheute er nicht. Mit dem Läuten der Abendglocken hatten die Kinder von der Straße zu verschwinden – und das an jedem Tag!
J. agierte mehrere Jahre als umsichtiger und verantwortungsbewusster Ortsschulinspektor.
Selbst bereits in hohem Alter, übernahm er am 12.1.1907 als Dechant das Dekanat Monschau.
Am 3.12.1910 starb Dechant Jülich in Lammersdorf.
Da Dechant Jülich in der letzten Zeit seines Lebens fast erblindet und auch anderweitig krank war, hatte man ihm am 26.2,1910 den

Kaplan Bernhard Wilhelm Finnmann (* 1886 +1947)

finnmann   Finnmann Grab 2

als Stütze beigegeben. Nach dem Tode des Dechanten Jülich blieb Finnmann noch zwei Monate hier, um danach als Kaplan nach Königshoven versetzt zu werden.(nähreres siehe Brauchtum->Totenzettelsammlung->Finnmann)

Alphons Latzel (Febr. 1910 – Spätsommer 1918 / 8 ½ Jahre)

latzelpfarrer 

Nikolaus Jansen (1918 – 1927 / 9 Jahre)

 

N. Jansen wurde am 4.3.1880 in Eupen geboren. Nach seiner Ausbildung als Schuhmacher spürte er seine Berufung zum Priester und nahm 1900 das Studium auf.

Die feierliche Einführung als Pastor in Lammersdorf fand am 7.11.1918 statt.

An der Kank in der Hoscheiter Straße abgeholt, brachte ihn eine Kutsche zur Kirche. Mit Nikolaus Jansen erhielt unsere Pfarre einen vielseitig begabten und sehr regen Pastor, der in der Zeit seines Hierseins außerordentlich segensreich wirkte.
Mit horrendem Einsatz folgte er dem Ruf der Gläubigen nach einem neuen Geläut, das trotz inflationärer Hürden im Januar 1923 feierlich installiert werden konnte. – Um diese Zeit wurde auch die mittlere Kapelle mit dem Haupteingang im Turm als Kriegerkapelle gestaltet, die dem Gedenken an die während des I. Weltkrieges Gefallenen gewidmet ist. – Ordnung und Andacht in der Kirche lagen Pastor Jansen immer ganz besonders am Herzen. Da fortwährende Ermahnungen gegen das Zuspätkommen und gegen andere Störungen des Gottesdienstes nicht fruchteten, stellte die Kirche Nikolaus Läufer als Kirchenschweizer ein. Dieser vermochte es nun endlich, jene Atmosphäre in den heiligen Ort zu bringen, wie der Pastor sie sich wünschte. – Nicht zuletzt dem Einfluss Pastor Jansens ist es mit zu verdanken, dass sich Otto Junker für Lammersdorf entschied, als er einen geeigneten Platz als Sitz seiner künftigen Firma suchte. Schließlich hat diese Entscheidung wirtschaftlich und sozial einen Wandlungsprozess eingeleitet. Ob dieser Einschnitt dem Pastor bewusst gewesen ist? Der Chronist geht davon aus. – Die allgemeine Finanzlage – auch die der Pfarrgemeinde – war infolge der inflationären Entwicklung im Lande extrem prekär. Dennoch gelang es Pastor Jansen mit Ideenreichtum und Tatkraft, die verschiedenen Vorhaben zu gewährleisten. Viele freiwillige Beiträge, Verpachtungen u.Ä. halfen dabei entscheidend mit.

Im Jahre 1927 berief ihn die Kirche zu höheren Diensten: zunächst zum Stiftherrn am Aachener Münster, 1930 zum Domkapitular und Wirklich Geistlichen Rat, 1933 zum Kanonikus und 1946 zum Päpstlichen Hausprälaten.
Große Verdienste erwarb Pastor Jansen in einer ganzen Reihe von zivilen öffentlichen Ämtern: als Mitglied des Gemeinderates Lammersdorf und der Bürgermeistereiversammlung Simmerath. Darüber hinaus entfaltete er von 1913 bis 1933 sein Engagement bei der Lösung vieler kommunaler wie staatspolitischer Aufgaben auf Kreis-, Provinz- und Landesebene.

Seine unerschrockene Haltung gegen die Machthaber des Naziregimes veranlasste die Gestapo, ihn 1941 in Schutzhaft zu nehmen und bis zum Kriegsende ohne Strafverfahren im KZ Dachau festzuhalten.

Auch nach 1945 leistete Prälat Jansen eine überaus segensreiche Arbeit. Als kirchliche Auszeichnung wurde ihm die Würde eines Ritters des Ordens vom Heiligen Grab zugesprochen. Anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums im Jahre 1958 verlieh der Bundespräsident ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Dank seiner allseits als sehr sympathisch empfundenen seelsorgerischen und politischen Aktivität gewann Pastor Jansen die tiefe Zuneigung der Bewohner unseres Ortes. Bei seinem Weggang 1927 erhielt er den Ehrenbürgerbrief. Im Kämpchen gibt es ihm zu Ehren die Nikolaus-Jansen-Straße. Oftmals kehrte er in seine ehemalige Pfarre zurück, um mit den Gefährten von einst feierliche Anlässe zu begehen.

Am 24.3.1965 erlöste Gott Prälat Jansen im 86.Lebensjahr von einem schweren Leiden.

Matthias Berg (22.11.1927 – 1930 / zwei Jahre)


M. Berg wurde im Jahre 1887 geboren. Aufgrund seiner Krankheit durfte er nach nur zweijährigem Dienst in Lammersdorf die ruhigere Pfarre Eicherscheid als Seelsorger übernehmen. In den Jahren 1928/29 unterzog er sich ein halbes

Jahr lang einer Heilkur. Währenddessen wurde er von Kaplan Flaam vertreten. Als Ruheständler verstarb Matthias Berg am 22.4.1962.

Peter Schall (24.11.1930 – 31.3.1953 / über 22 Jahre)

 

P. Schall wurde am 8.8.1888 zu Köln geboren.

Seine außerordentlich lange Amtszeit in Lammersdorf war vor allem geprägt von

  1. der Nazidiktatur
  2. der Frontzeit
  3. und dem Wiederaufbau

Bereits in den 1930er Jahren beeinflusste Peter Schall das kulturelle in der Gemeinde maßgeblich. Dem ihm zutiefst unsympathischen, manchmal zügellosen der Jecken setzte er die geordnetere Form des rheinischen Karnevals entgegen, als er mit Erfolg den Jünglingsverein inspirierte, 1935 den Karnevalsverein Lammersdorf zu gründen.

Selbst begeisterter Harmonium- und Violinspieler, förderte er nach Kräften den Kirchenchor und den Musikverein. Er liebte sehr die Gesellligkeit. Unbeugsame Kameradschaftlichkeit war ein weiteres Kenneichen seiner Person.

Durch seine jederzeit gütige, beherzt zupackende und humorvolle Art, seine überzeugende christliche Gesinnung und durch sein einfühlsames seelsorgerisches Wirken gewann er sehr schnell die Herzen der Menschen.

So ist es nicht verwunderkch, dass ihm zu seinem 40jährigen Priesterjubiläum die ganze Gemeinde und deren Honoratioren ihre Aufwartung machten und ihre Dankbarkeit bekundeten. Pastor Schall war während seine gesamten Amtszeit nicht nur Priester, sondern zugleichFreund und Kamerad.

Am 29.6.1952 erlitt er einen schweren Schlaganfall. Fast ein Jahr lang wurde nun die Pfarre von den Patres des Michael-Klosters in Heimbach oder von Dechant Moritz betreut. Diakon Sommer fungierte zeitweise als Pfarrverwalter.

Da sich Pastor Schalls Gesundheit weiter verschlechterte, trat er am 1.4.1953 in den Ruhestand, blieb jedoch noch im Pastorat wohnen.

Sein Nachfolger berichtete, Pfarrer Schall habe an den Sonntagen am Altar sitzend immer noch das Messopfer dargebracht. Wenige Stunden vor seinem Tode am 15.2.1954 habe er sich noch einen Kelch mit Wein und Wasser reichen lassen und gesagt: „Ich will mein letztes Messopfer für meine Pfarrgemeinde feiern.“

In Würdigung seines Gesamtwerkes als kreativer Pastor und aktives Gemeindemitglied hat eine Straße im südlichen Teil des Ortes seinen Namen bekommen,

 

Wilhelm Brandenburg (17.5.1953 – 14.5.1959 / sechs Jahre)


W. Brandenburg wurde am 20.4.1914 geboren. Während der letzten sechs Jahre seines Lebens wirkte er unter ständigem vollen Einsatz seiner ganzen Priesterpersönlichkeit hier in Lammersdorf als Seelsorger, Verwalter und Organisator

In seinen Händen lagen die Beschaffung und der Einbau der neuen Orgel sowie der Kauf und die Installation einer neuen Heizung.

Pfarrer Brandenburgs Pastorat prägten vorbildliche Treue und Gewissenhaftigkeit. Er war ein unverdrossener Arbeiter, zugleich aber auch ein väterlicher Freund seiner Gemeinde. Zuweilen konnte er unerbittlich sein, besonders wenn es um die Durchsetzung seiner strengen Wertvorstellungen ging.

Die Verschönerung und Ausstattung der Pfarrkirche lagen ihm sehr am Herzen. So erstand er 1954 eine wertvolle Statue des Heiligen Johannes des Täufers, die ihren Platz links am Choransatz in erhöhter Position fand. Im gleichen Jahr veranlasste er die Erneuerung des Innenanstrichs des Gotteshauses und die Bemalung der Altäre sowie verschiedener Figuren.

Mit 45 Jahren – nach menschlichem Ermessen viel zu früh – verstarb er am 14.5.1959 nach einem Leber- und Gallenleiden an einem Herzinfarkt.

Pfarrer Dr. Koch

 

Im Jahre 1958 als Ruheständler nach Lammersdorf gekommen, war von Ruhe nicht viel zu spüren. Bedingt durch den plötzlichen Tod Pastor Brandenburgs half er bei den Gottesdiensten einige Zeit aus. Aber auch bei anderen Erfordernissen (Taufen, Trauungen, Beerdigungen u.a.m.) war er stets präsent. Er erfreute sich großer Beliebtheit.

Johannes Roderburg (2.8.1959 – 31.3.1972 / 12 ½ Jahre)

 

J. Roderburg wurde am 7.5.1911 geboren. Während seiner Amtszeit geschah viel für die Werterhaltung und Ausstattung des Gotteshauses sowie für die Gestaltung des kirchlichenLebens, z.B. die Installation einer neuen Läuteanlage, die Neueinrichtung der Priestersakristei, Reparaturen am Kirchturm, die Anschaffung einer neuen Turmuhr, die Polsterung aller Sitz- und Kniebänke u.a.m. – Hinzu kamen die Umstellung der Heizung des Pfarrhauses von Koks auf Öl, der Bau des Pfarrjugendheimes und des Pfarrkindergartens.

Eine außergewöhnliche Herausforderung für die seelsorgerische Arbeit stellten die zweieinhalb Monate vom 3.2. bis 12. April 1962 dar, als Lammersdorf und Umgebung von einer Pockenepidemie erfasst worden waren.

1972 beging Pastor Roderburg unter zahlreicher Beteiligung der Gläubigen und der Honoratioren des Ortes sein 25jähriges Priesterjubiläum.

M.W.v. 1.4.1972 ließ er sich aus gesundheitlichen Gründen pensionieren, nahm jedoch die Amtsgeschäfte noch bis nach dem „Weißen Sonntag“ wahr.

Die verwaiste Pfarre wurde zeitweise von den Franziskaner Patres aus Vossenack betreut. Taufen, Trauungen und Beerdigungen sowie die Pfarrverwaltung übernahm Dechant Moritz.

Bild einfügen: Bro., S. 58 rechts

Ab August 1973 übernahm Kaplan Herbert Arens aus Lammersdorf die Gottesdienste. Nachdem Pfarrer Schouten seit dem 1.9.1973 die Amtsgeschäfte führte, half Kaplan Arens bis Ende März 1974 noch an Sonn- und Feiertagen mit Gottesdiensten aus.

Cornelius Schouten (1.9.1973 – 3.2.1985 / 12 1/2 Jahre)

 

Schouten stammte aus den Niederlanden und wurde dort am 23.8.1920 geboren. Seine Amtszeit war neben der üblichen seelsorgerischen Arbeit geprägt von vielerlei Maßnahmen zur Werterhaltung und Verschönerung des Gotteshauses sowie seiner Nebeneinrichtungen. So wurden am Kirchturm Reparaturen durchgeführt; es wurden das Kirchendach instandgesetzt, der Altarraum umgestaltet, Risse im Gewölbe ausgebessert, neue Stromleitungen verlegt, neue Beleuchtungskörper installiert und die Lautsprecheranlage erneuert. Außerdem initiierte Pastor Schouten den Beginn der Instandsetzung der Kirchenfenster. Das Pfarrjugendheim erfuhr mit dem Einbau einer neuen Teeküche eine deutliche Vervollkommnung. -

Etwa ein Jahr lang, bis zum Eintreffen des offiziellen Nachfolgers von C. Schouten, vertrat der aus Indien stammende Pfarrer Dr. Chirayat.

Karl-Heinz Graff /(April 1986 – Oktober 2000 / 13 1/2 Jahre)

K.H .Graff wurde 1952 geboren. Seine Tätigkeit erstreckte sich zunächst auf die Pfarrgemeinden Lammersdorf, Rollesbroich und zeitweise Strrauch.

Im Jahre 1994 wurde er zum Dechanten des Dekanats Simmerath gewählt; 1999 sprachen ihm die Geistlichen erneut das Vertrauen für dieses Amt aus. Sein Leitungsgebiet hatte sich damit beträchtlich erweitert.

Dechant K.H. Graff nahm am letzten Oktober-Wochenende des Jahres 2000 Abschied von den Gläubigen in Lammersdorf und Rollesbroich. Er verließ die beiden Pfarrgemeinden, um – dem Ruf des Bischofs folgend – als Pastor an seine frühere Wirkungsstätte in Mönchen-Gladbach zu gehen. In seinen Gottesdiensten und Abschiedsveranstaltungen dankte er allen, die ihm Vertrauen schenkten und ihn unterstützt haben. In großer Zahl waren Gläubige und Honoratioren aus beiden Orten erschienen, um sich von ihrem Pastor zu verabschieden. Er hinterlasse in beiden Gemeinden Spuren . nicht nur in den Pfarren, sondern auch in den Zivilgemeinden, an deren Leben er aktiv teilgenommen habe. Bürgermeister Hubert Breuer, Ortsvorsteher Manfred Offermann und Ortskartellvorsitzender Josef Läufer würdigten sein Wirken. Im Namen des Kirchenvorstandes wie auch des Pfarrgemeinderates dankte Marianne Stiel und hob einige Markenzeichen der Tätigkeit des scheidenden Dechanten Graff hervor: das erste Pfarrfest von 1987, die umfassende Restauration des Gotteshauses, die großzügige Erweiterung des Pfarrkindergartens und der generelle Umbau des Pfarrheimes

Mehr noch aber waren die Begegnungen mit den Menschen, die in Erinnerung blieben, die seelsorgerischen Handlungen sowie auch die Predigten, die häufig zu Gesprächen angeregt hätten,

Den Abschiedsgruß der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte Pastor Carsten Adams. Für den festlichen Rahmen des Abschiedsempfangs sorgten in bewährter Weise der Kirchenchor und der Junge Chor.

Ganz besonders herzlich verabschiedeten sich in einer Sonderveranstaltung die 75 Kinder und die Mitarbeiterinnen des Pfarrkindergartens von ihrem Pastor. Umrahmt von Liedern und kleinen Vorführungen erhielt er zur Erinnerung eine handgefertigte Stola, eine Kerze aus Bienenwachs und einen rührenden Abschiedsbrief. Die Eltern spendeten eine Portokasse, aus der die regelmäßige Versendung des „Wochenspiegels“ an Pfarrer Graff bezahlt werden soll.

Hans Joachim Plattenteich (1.9.2000 – 30.6.2002 / fast 2 Jahre)

H.J. Plattenteich ist am 29.7.1939 geboren.

Eine seiner ersten größeren Aufgaben bestand darin, das über die weiteste Baustrecke noch von seinem Vorgänger – Pfarrer Karl-Heinz Graff geführte Projekt der erweiterten baulichen Umgestaltung und Modernisierung des Pfarrheimes zu Ende zu bringen.

Im September 2000 wurde Pastor Plattenteich die Würde eines Großarchimandriten der Griechisch-Melkitisch-Katholischen Kirche verliehen Den Festakt im Aachener Dom zelebrierte Erzbischof Isidore Battikha, Großprior des Patrischalischen Ordens vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem.

Am 4.11.2000 erfolgte seine feierliche Einführung als neuer Seelsorger in Lammersdorf und Rollesbroich. Herzlich begrüßten sehr viele Gläubige ihren neuen Pastor. Der Musikverein Harmonie aus Rollesbroich und der Lammersdorfer Kirchenchor sorgten für den ihr gebührenden festlichen Rahmen der Veranstaltung. Schützen beider Bruderschaften standen mit ihren prächtigen Fahnen Spalier.

Den Gottesdienst zelebrierten Domkapitular Caspar Seeger aus Monschau, Großarchimandrit und Esarch Heribert Lennartz aus Eicherscheid, Pfarrer Alexandru Pop von der rumänisch-orthodoxen Ordensgemeinde Aachen, Ehrendechant Anton Moritz aus Simmerath, Diakon Friedhelm Grewe und der evangelische Pastor Carsten Adam aus Lammersdorf. Einige Ordensritter vom Heiligen Kreuz mit ihren weißen Gewändern waren ihrem Prior Heribert Lennartz gefolgt

Regionaldekan Hans-Joachim Hellwig überreichte H.J. Plattenteich die Ernennungsurkunde des Aachener Bischofs.

Anschließend wurde der neue Pfarrer in einem festlichen Umzug mit dem Rollesbroicher Spielmannszug an der Spitze zur Grundschule geleitet. Hier warteten die Vertreter der Gremien und Vereine bereits darauf, ihm zur Ernennung zu gratulieren und Erfolg zu wünschen. Der Kern seiner Dankesworte war das Versprechen, seinen seelsorgerischen Dienst für die ihm von Gott und dem Bischof anvertrauten Menschen stets mit viel Gemeindenähe zu verbinden.

Am 9.9.2001 konnte er das neue Schmuckstück – das generell umgebaute und erweiterte Pfarrheim - einsegnen und seiner Bestimmung übergeben. Freude über das gelungene Bauwerk war allgegenwärtig.

Ansonsten begleitete Pfarrer Plattenteich als Präses einige Aktivitäten der Schützenbruderschaft und des Kirchenchores. Er war präsent bei der Kirmes und beim Pfarrfest.

M.W:v. 30.6.2002 beendete er seine Tätigkeit in Lammersdorf und Rollesbroich aus gesundheitlichen Gründen.

Vertretungen: Zahlreiche seelsorgerische Aufgaben und die Administration in den Pfarrgemeinden Lammersdorf und Rollesbroich übernahm Dechant Dr. Hermann van Gorp.

Die pensionierten Pfarrer Niklas Dobbelstein, Peter Kreutzer, Winand Stollenwerk und Diakon Friedrich Wilhelm Grewe beteiligten sich im Rahmen des Möglichen an der seelsorgerischen Betreuung der Gläubigen. Aber auch in anderen Bereichen bewährten sie sich: Während Pfarrer i.R. Dobbelstein das Amt des Präses der St.-Johannes-Schützenbruderschaft innehatte, fühlte sich Diakon Grewe als Präses des Kirchenchores für die Belange dieses Gremiums verantwortlich. Die katholischen Gläubigen sind den genannten Herren Geistlichen für ihr zusätzliches Engagement außerordentlich dankbar.

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